Heute hat uns die traurige Nachricht über das Ableben von Alfons Benedikter erreicht. Neben dem Beileid an die Familie soll an seinen politisch wichtigsten und nachhaltigsten Beitrag für unser Land erinnert sein: Alfons Benedikter ist der Architekt der Autonomie, er war die „rechte Hand“ Magnagos. „Blumen am Wegesrand pflücken“: Mit diesen Worten ist Benedikters sorgfältiges und hartnäckiges Abringen um jeden Beistrich in den Durchführungsbestimmungen zum Autonomiestatut am besten beschrieben.
Große Verdienste erarbeitete sich Benedikter auch in der Vertretung unseres Landes vor der UNO in den `60er Jahren (siehe auch den Beitrag „50 Jahre Südtirolfrage"). Als gelernter Jurist mit außergewöhnlichen Sprachfertigkeiten - aber vor allem wegen seiner tief empfundenen Heimatliebe - hat er unser Land auf internationaler Ebene mehr als würdig repräsentiert.
Nicht zu vergessen ist sein Lebenswerk in der Raumordnung: Benedikter stellte sich vorbehaltlos in den Dienst seines Landes, das er liebte und bewahren wollte. Deshalb sein vorausschauender Einsatz in Sachen Landschaftsschutz. Zu Recht wird er heute als Begründer des vorbildhaften Südtiroler Raumordnungssystem gesehen.
Pfiati Alfons..