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Endlich Dreiteilung des Nationalparks

Die Verwaltung des Stilfser-Joch-Nationalparks wird dreigeteilt, sodass Südtirol, Trentino und Bormio eigenständig ihre Gebiete verwalten. Das bedeutet mehr Autonomie und Mitspracherecht für die Gemeinden und die Bevölkerung im Nationalpark! Es ist kein Geheimnis, dass die Bevölkerung der Gemeinden von Ulten bis Stilfs oftmals an einem vom Staat verordneten Nationalpark wenig Freude gefunden haben, weil ihre Stimme wenig Gewicht bei den offiziellen Stellen hatte und sie sich deshalb bevormundet fühlten. Umso wichtiger ist jetzt dieser Schritt hin zu einer Dreiteilung der Verwaltung. 

Mit dieser Reform nähert sich die Verwaltung an die lokalen Bedürfnisse, damit dürfte sich die Akzeptanz des Nationalparks schrittweise verbessern: Konkret ist zu hoffen, dass beispielsweise bei der Genehmigung auch von kleinen Bauvorhaben die Argumentation der Bevölkerung und der Gemeinden mehr Gehör finden. Bislang fielen die Entscheidungen weit weg in Bormio.
Wir verdanken diese Neuerung, welche seit langem auf dem Wunschkatalog der betroffenen Bevölkerung steht, dem Verhandlungsgeschick unserer Vertreter in der Sechserkommission, unseren Parlamentariern und nicht zuletzt dem Landeshauptmann. Durnwalder hat mit dem so genannten Mailänderabkommen - das von Seiten des Landes 40 Millionen Euro Fördergelder für angrenzende Provinzen vorsieht - die Grundlage für die Dreiteilung gelegt. Das Land Südtirol wird mit diesen Mitteln die Verwaltung des Parkgebietes auf lombardischem Gebiet mitfinanzieren. 

 

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