Meine Biografie zeigt unmissverständlich: Ich entstamme einer bäuerlichen Südtiroler Familie, und auch meine Bildung ist vom landwirtschaftlichen Interesse geprägt. Von außen betrachtet - vor allem durch die Medien - werde ich deshalb als einer der "bäuerlichen" Abgeordneten gehandelt, oft absichtlich mit negativem Unterton behaftet. Dabei ist doch eines klar: Jedes parlamentarische Organ lebt von seiner Vielfältigkeit, profitiert von den verschiedenen Richtungen, vom Arbeiter über die Anwaltin bis hin zur Hausfrau. Wichtig ist nur, dass diese Richtungen gemeinsam am Projekt Südtirol arbeiten.
Und ich bringe dabei mit Kompetenz unsere Landwirtschaftsthemen ein. Die Landwirtschaft - und alle Wirtschafts- und Bildungszweige, die mit ihr verbunden sind - sehe ich zu Recht als mein politisches Steckenpferd. Meine Fachkompetenz verpflichtet mich zum besonderen politischen Einsatz im Interesse dieses wichtigen Sektors, und das in Partnerschaft und auf Augenhöhe mit Tourismus, Gewerbe und Industrie. Dieser Einsatz darf aber nicht als billiger Lobbyismus verstanden werden, denn als Abgeordneter vertrete ich primär die Interessen des Landes Südtirol in der Landwirtschaft und deshalb nur bedingt jene der Landwirtschaftsverbände. Sprich: Meine Aufgabe ist es, vom Landtag in der Crispistraße aus für Südtirols Landwirtschaf zu arbeiten.